Erstgespräch

Im Erstgespräch besprechen wir zunächst Ihre aktuelle Situation und entwickeln gemeinsame Ziele. Dabei lernen Sie meine Arbeitsweise kennen. Für den Erfolg einer Diagnostik, Beratung oder Behandlung ist eine vertrauensvolle Beziehung zwischen KlientIn und Psychologin sehr wichtig. Die Entscheidung FÜR oder GEGEN den Beginn einer längeren psychologischen Behandlung muss nicht im Rahmen des Erstgesprächs erfolgen. Psychologische Diagnostik, Beratung und Behandlung sind freiwillig und die Entscheidung dazu kann auch wieder rückgängig gemacht werden.

Dauer

In Anbetracht der vielen Verpflichtungen, die Paare und Eltern haben, bemühe ich mich den Unterstützungsprozess so kurz wie möglich, aber so lang wie nötig zu gestalten. Die Dauer des Prozesses richtet sich nach Ihren Zielen, sowie der aktiven Mitarbeit der beteiligten Personen.

Kosten

Die Dauer einer Sitzung ist 50 Minuten. Im Paarsetting sind zwei Einheiten (100 Minuten) empfehlenswert. Das Honorar für eine Einheit beträgt:  80   Euro.  Die Bezahlung erfolgt nach Übergabe der Honorarnote direkt auf mein Konto (Astrid Schallauer, IBAN: AT80 3473 2000 0001 8739). Eine Teilrefundierung durch die Krankenkasse ist leider meist NICHT möglich. Bitte erkundigen Sie sich bei Ihrer Versicherung bzw. Zusatzversicherung, ob Kosten rückerstattet werden.

Absageregelung

Wenn Sie nicht zum vereinbarten Termin kommen können, bitte ich um ehest mögliche Bekanntgabe, spätestens jedoch 24 Stunden davor. Sollte ich erkranken, muss die Einheit leider entfallen. In akuten Krisen können Sie sich an die Krisenhilfe Oberösterreich wenden (Notruf 0732 21-77, https://www.krisenhilfeooe.at/).

Dokumentationspflicht (§ 35)

Als Klinische und Gesundheitspsychologin habe ich über jede von mir gesetzten klinisch und gesundheitspsychologischen Maßnahme Aufzeichnungen zu führen. Entsprechend der gesetzlichen Vorgaben werden alle Unterlagen der Patientenakte zehn Jahre lang sicher archiviert und danach vollständig und fachgerecht vernichtet.  Ich versichere, dass Ihre Daten streng vertraulich behandelt werden.

Verschwiegenheitspflicht (§ 37)

Als Klinische und Gesundheitspsychologin bin ich zur Verschwiegenheit über alle mir in Ausübung meines Berufes anvertrauten oder bekannt gewordenen Geheimnisse verpflichtet. Eine Entbindung von der Verschwiegenheit, insbesondere zum Zweck einer Zeugenaussage vor einem Gericht oder einer Verwaltungsbehörde, ist als höchstpersönliches Recht nur durch den/ die KlientIn zulässig.

  • Ausnahme Offenheitsregel in der Arbeit mit Paaren: Alle Informationen, die ich von den einzelnen Partnern erhalte, können in den gemeinsamen Sitzungen angesprochen werden. Ansonsten besteht die Gefahr, das ich über das gemeinsame „Geheimnis“ in eine ungewollte Koalition mit einem Partner hineingezogen werde. Dies wirkt sich fast immer ungünstig auf den Behandlungsverlauf aus.
  • Ausnahme Selbst- oder Fremdgefährdung: Sollte ich erfahren, dass eine Person in Gefahr ist, sich selbst oder anderen etwas anzutun, muss ich die Verschwiegenheit brechen und Hilfe mobilisieren. Jedes Leben ist wertvoll!

Supervision

Zur Sicherung der Qualität können die in der Praxis durchgeführten Therapien supervidiert werden. Das heißt, in einer kleinen Gruppe von Therapeuten findet eine Überprüfung des Behandlungsverlaufs in kollegialer Beratung statt. Die Patientendaten werden hierzu anonymisiert. Selbstverständlich unterliegen alle Therapeuten und Supervisoren, wie oben erwähnt, der gesetzlichen Schweigepflicht und dürfen keine Informationen weitergeben.