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  • Verhaltenstherapie für Kinder und Jugendliche: Verhaltenstherapie versteht sich als angewandte empirisch-wissenschaftliche Psychologie. Therapeutische Veränderungen werden im Kern als Prozess des Lernens aufgefasst. Sowohl die psychologischen Lerngesetze als auch andere Erkenntnisse der Psychologie prägen die Verhaltenstherapie, die somit auf einem gesicherten Fundament steht. Für eine große Anzahl an psychischen Problemen gilt die Verhaltenstherapie als erfolgreichste Therapieform (z.B. Angststörungen).
  • Parent Child Interaction Therapy (PCIT) ist ein aus den USA stammendes
    verhaltenstherapeutisches Therapieprogramm, welches während der vergangenen 30 Jahre
    von Frau Prof. Sheila Eyberg, University of Florida, primär für die Behandlung von Oppositionellem Problemverhalten bei 3-6jährigen Kindern entwickelt wurde. Seine hohe
    Effektivität für diese Altersgruppe  konnte in mehreren
    wissenschaftlichen Studien gut belegt werden. Zwischenzeitlich wurden auch
    Effektivitätsnachweise für die Behandlung von Vorschulkindern mit ADHS, AutismusSpektrum-Störungen, depressiven und Angststörungen erbracht. PCIT fokussiert auf die Interaktion zwischen Hauptbezugsperson und Kind, wobei es zwei
    Behandlungsphasen gibt: Das Spieltraining, sowie das darauf aufbauende Erziehungstraining.
  • Schematherapie für Kinder, Jugendliche und Erwachsene: Gerade weil die Schematherapie entwicklungspsychologische Grundlagen mit einbezieht und auf einem Modell der Grundbedürfnisse in der Kindheit und im weiteren Lebensverlauf  beruht, ist die Schematherapie auch für die Behandlung von Kindern und Jugendlichen sowie für die begleitende Elternarbeit gut geeignet. Die Schematherapie verbindet tiefenpsychologische mit verhaltenstherapeutischen Elementen.
  • Imago-Paartherapie: Imago Therapie ist ein Therapie-konzept, das mit einer speziellen Form der Kommunikation einen ganz besonderen Weg zeigt, wie Sie einander näher kommen und Akzeptanz und Verständnis aufbauen. Es ist eine Hilfe zur Selbsthilfe, sodass die Partner in ihrer Zukunft Konflikte und schwierige Situationen gut lösen können. In der Imago-Paartherapie geht es darum, sein Gegenüber zu verstehen, die Hintergründe seines bzw. ihres Verhaltens zu begreifen und sich in das Erleben des Partners/der Partnerin einzufühlen. Gleichzeitig wird man sich auch seines eigenen Verhaltens bewusst und kann sich selbst besser erkennen.
  • Biofeedback: Biofeedback ist wie ein Spiegel des Körperinneren, der es ermöglicht, bislang nicht bewusste Körperfunktionen genau wahrzunehmen und willkürlich zu beeinflussen. Dabei werden Herzfrequenz, Muskelspannung oder Atmung gemessen und über einen Bildschirm z.B. als Linie sichtbar gemacht. So kann zunächst festgestellt werden, welche Körperbereiche aus dem Gleichgewicht und für bestimmte Beschwerden verantwortlich sind.
    In einem spielerischen Vorgang werden über die Rückmeldung (Feedback) bestimmter Körperfunktionen (Bio) Strategien gelernt, um die Fehlfunktionen zu reduzieren. Dabei wird an der Ursache der Beschwerden angesetzt.
  • Neurofeedback: Neurofeedback (oder EEG-Biofeedback) ist ein hochspezialisiertes Therapieverfahren, mit dem man lernt, die eigenen Gehirnwellen gezielt zu beeinflussen. Diese Selbstkontrolle der eigenen Gehirnwellen führt bei bestimmten Beschwerden, wie bei Aufmerksamkeitsproblemen (ADHS), Hyperaktivität, Depression, Tinnitus, Tics oder Epilepsie zu einer deutlichen Verbesserung.